Rückblick

Heimatverein präsentiert sich auf dem Wolbecker Straßenmarkt am 14. Mai 2024

Der Heimatverein nahm die Gelegenheit wahr, sich auf dem „Wolbecker Straßenmarkt“ vorzustellen.

Edith Schmidt, Josef Leifert, Rita Bunge und Ulrich Böcker hatten einen bunten Stand mit alten und neuen Fotos von den Veranstaltungen der letzten Jahre sowie vom Wolbecker Kalender des aktuellen Jahres 2024 zusammengestellt.

In vielen Gesprächen konnten die Vorzüge und Aktivitäten des Heimatvereins präsentiert werden.

Aus dem Fundus  des Wolbeck Marketing konnten noch Reste der Fahrradkarten aus 2010 angeboten werden.

 

Maibaum richten am 30. April 2024

Eine super Resonanz hatte die gemeinsame Veranstaltung von Heimatverein und freiwilliger Feuerwehr zum Aufrichten des Maibaums am Feuerwehrgerätehaus. Mehr als 300  Gäste konnten Edith Schmidt als Vorsitzende des Heimatvereins und Andreas Schwegmann als ihr Stellvertreter gemeinsam mit Antonius Markfort von der Feuerwehr begrüßen.

Die Feuerwehr hatte wie in vergangenen Jahren einen Würstchenstand aufgebaut und sorgte mit frisch gezapften Getränken für das leibliche Wohl. Der Spielmannszug der Feuerwehr unterhielt die Gäste  mit flotten Melodien und stimmte die anwesenden Besucher in den Mai ein. Gleichzeitig wurde der Maienkranz am Maibaum aufgezogen. Zum späteren Abend ging die Veranstaltung für die jüngeren Besucher in den Tanz in den Mai über.

 

Besuch beim Crashtest Service (CTS) am 12. April 2024

Der Heimatverein Wolbeck hat den „Crashtest“ bestanden

Mehr als 70 Personen hatten sich zum Besuch des „Crashtest Service (CTS)“ in Wolbeck angemeldet. Dort wurden sie von Peter Schimmelpfennig, dem Leiter der Einrichtung begrüßt.

Die Firma betreibt auf 40 000 qm eine Versuchsanlage mit der Möglichkeit für umfangreiche Crash-Versuche zur Unfallrekonstruktion oder zur Durchführung von Norm-Crashtests für Fahrzeugrückhaltesysteme. Aufgrund der Fläche, die zur Verfügung steht, sind sie in der Lage sämtliche Fahrzeugklassen, egal ob Pkw, Motorrad oder schwere Nutzfahrzeuge (bis zu 70t) mit Geschwindigkeiten von bis 210 km/h zu testen.

Den Besuchern des Heimatvereins wurde zunächst die Möglichkeit geboten, Crash Situationen bei geringer Geschwindigkeit von 9 km/Stunde mitzuerleben. Anschließend gab Peter Schimmelpfennig einen Überblick über die vielfältigen Aktivitäten der Firma, und zwar von Konstruktion und Bau von Dummys für die Durchführung von Crashtests bis zur Entwicklung und Produktion von Igel-Dummys für Rasenroboter. Die Kontakte der Firma reichen bis hin zu großen Autoherstellern in Europa und sogar bis nach Japan.

Besonders beeindruckend war die abschließende Vorführung von Filmsequenzen über durchgeführte Crashtests bei LKWs, PKWs, Motorrädern und Fahrrädern. Dabei haben viele Teilnehmern erstmals erkannt, welche Kräfte bei höheren Geschwindigkeiten wirken. So mancher Teilnehmer dürfte, zumindest auf dem Heimweg mit größerer Vorsicht am Straßenverkehr teilnehmen.

Allen Wolbeckern ist bewusst geworden, dass in den Wolbecker Grenzen eine Firma tätig ist, die weit über Wolbecks und auch Deutschlands Grenzen hinaus bekannt und aktiv ist.

 

 

Tönne Vormann – sein Leben als vielseitiger Wolbecker Künstler – Vortrag am 15. März 2024

„Tönne Vormann – sein Leben als vielseitiger Wolbecker Künstler“ unter diesem Thema hatte der Heimatverein zu einem Vortrag von Bernhard Karrengarn eingeladen. Bernhard Karrengarn entführte die Besucher in das bewegte Leben des Wolbecker „Originals“ und vielseitigen Künstlers Tönne Vormann.

Dieser war 1902 auf einem Bauernhof bei Münster geboren worden. Sein Leben begann zunächst als Konditor in der Bäckerei Grotemeyer in Münster. Weitere Stationen führten ihn über Essen und München nach Berlin. Im Krieg war er Berichterstatter in Frankreich und Rußland. Nach dem Krieg ließ er sich in Wolbeck nieder und lebte hier bis zu seinem Tod 1993.

Bernhard Karrengarn zeigt mit Bildern, eingespielten Liedern in plattdeutsch von seinen beiden Schallplatten und Filmaufnahmen das vielfältige Wirken von Tönne Vormann.

30 interessierte Zuhörer konnten von Ulrich Böcker begrüßt werden.

Heimatabend am 12. Januar 2024

Über 100 begeisterte Heimatfreunde und -freundinnen hatten sich in der Gaststätte Sültemeyer zum traditionellen Grünkohlessen eingefunden. Besonderer Höhepunkt war der Auftritt von Usch Hollmann aus Rheine, die neue und alte Kurzgeschichten aus ihren Broschüren vortrug. So macher der Teilnehmer erkannte eigenes Erleben aus dem Alltag wieder. In ihrer unnachahmlichen Art des Vortragens entfachte sie bei den Teilnehmern fröhliches Lachen und große Begeisterung.

Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende des Heimatvereins Edith Schmidt übernahm Josef Leifert die Moderation des Abendprogramms. Dieser ergänzte gemeinsam mit Egon Becklas durch weitere Beiträge und Gedichte das Abendprogramm. Bernhard Karrengarn begleitete mit seinem Trekkebühl einen Liederreigen, der zur weiteren Auflockerung des Abends beitrug. Nach mehr als zwei Stunden kurzweiliger Unterhaltnug ging ein wahrlich gelungener Heimatabend zu Ende.

 

Trinkwasser aus der Schwengelpumpe

Die letzten Jahre hatten der Schwengelpumpe an der Nikolauskirche hart zugesetzt. Sie hat ja auch schon ein gehöriges Alter. Nach einer Zeitungsinfo aus dem Jahre 2004 hatten Bernhard Roer und Heinz Telges als Mitglieder des Kirchenvorstands bei der Planung der Umgestaltung des Kirchplatzes Anfang der 1990er Jahre die Idee, die historische Schwengelpumpe zu reaktivieren.

Nach einer Zeichnung von Ferdinand Zumbusch hatte die ursprüngliche Pumpe südlich der Kirche neben der  damaligen Knaben- und Mädchenschule gestanden. Sie war die Pumpe einer „Pütt“-Nachbarschaft, die vor der Errichtung der zentralen Wasserversorgung in Wolbeck in den 60er Jahren über lange Zeit aus einem Pütt (Brunnen) frisches Trinkwasser lieferte.

Zeichnung: F. Zumbusch

Die Nachfolgerin an der Herrenstraße wurde im Rahmen der Kirchplatzumgestaltung 1991 beseitigt. Man entschied sich für einen neuen Standort  nur wenige Meter südlich dieser Vorgängerpumpe. Für die Firma Plenter hat Günter Roer Anfang der 90er Jahre dort des Bohrloch gebohrt und Bernhard Bussmann hat den Backsteinsockel gemauert. Das Eichenbrett spendete die Zimmerei Heinz Telges. Die Pumpe stammt von der Firma Hubertus Plenter. Zur Einweihung der Pumpe hat Franz Wierling 1992 ein plattdeutsches Gedicht verfasst.

Franz Konermann hat sich dann über viele Jahre um die Pflege der Pumpe gekümmert. Diese Arbeit übernahm anschließend Bernhard Roer, der ehemalige Vorsitzende des Heimatvereins (siehe Bild unten).

Der übergab diese Aufgabe an Gerald Plenter. Gerald hat in den letzten Monaten in Zusammenarbeit mit Werner Schmidt und Michael Wortmann vom Heimatverein Wolbeck die Pumpe renoviert und wieder in Funktion gesetzt. In den Wintermonaten ist wegen der Frostgefahr eine Nutzung aber nicht möglich. Das Eichenbrett stiftete die Firma Ludger Haves.

     

Foto: WN 28. 04. 2004                                                        Foto: Karrengarn, 01 12. 2023

Mitgliederversammlung am 19. November 2023

Mitgliederversammlung des Heimatvereins wählte neuen Vorstand

Am Sonntag, 19.11. waren  89 Mitglieder des Heimatvereins Wolbeck der Einladung des Vorstands zur zweijährlichen Mitgliederversammlung in die Gaststätte Sültemeyer gefolgt. Der Vorsitzende Bernhard Karrengarn  zeigte sich in seiner Begrüßung  erfreut über das große Interesse und lud die Mitglieder dann zu dem traditionell kostenlosen Kaffeetrinken ein.

Im offiziellen Teil der Mitgliederversammlung verlas der stellvertretende Vorsitzende Alfons Gernholt zunächst die Namen der über dreißig in den letzten zwei Jahren verstorbenen Mitglieder und lud zu einer ehrenden Gedenkminute für sie ein.

Anschließend berichtete die Schriftführerin Edith Schmidt von den über 25 Veranstaltungen und sonstigen Aktivitäten, zu denen der  Heimatverein in den letzten zwei Jahren  in Wolbeck eingeladen hatte. Josef Leifert begleitete den Bericht sehr anschaulich mit entsprechenden Fotos.

Nach dem Kassenbericht durch Andreas Schwegmann lobte der erste Kassenprüfer Jürgen Burkötter die äußerst korrekte Kassenbuchführung und darüber hinaus die seiner Meinung nach hervorragende Arbeit des Vorstands und forderte die Anwesenden zur Entlastung des Kassenwartes und des Vorstands auf, was ohne Gegenstimmen auch geschah.

Zu Beginn der Neuwahlen verabschiedete der Vorsitzende drei Mitglieder aus dem Vorstand, den ehemaligen Kassenwart und langjährigen Verwalter des Mitgliederbestandes Dieter Beitelhoff, der über 20 Jahre dem Vorstand angehörte.

Außerdem den stellvertretenden Vorsitzenden Alfons Gernholt, der dieses Amt in den letzten vierzehn Jahren geführt hatte, und das langjährige Vorstandsmitglied Michael Wortmann. Dabei stellte Bernhard Karrengarn der Versammlung die besonderen Verdienste dieser drei  vor, die die Anwesenden mit großem Beifall bedachten.

Der Vorsitzende selber stellte sich nicht zur Wiederwahl und schlug stattdessen die bisherige Schriftführerin Edith Schmidt für das Amt der Vorsitzenden vor. Er stellte dabei heraus, dass sie die erste Frau in diesem Amt wäre. Edith Schmidt wurde einstimmig gewählt und nahm die Wahl an. Zu ihrem Stellvertreter wählte man Andreas Schwegmann und in dessen bisheriges Amt Werner Reisener als Kassenwart. Marlies Langkamp wurde zur Schriftführerin gewählt. Als zweiten Kassenprüfer wählte man Alfons Gerwing. Als Beisitzer wurden gewählt:  Egon Becklas, Ulrich Böcker, Franz Georg Bolwin, Rita Bunge, Carsten Geers, Josef Genius, Josef Leifert und Margitta Roer.

der gesamte Vorstand, v. l. : Josef Leifert, Franz Georg Bolwin, Egon Becklas (Beisitzer), Andreas Schwegmann (stellvertr. Vors.), Edith Schmidt (Vors.), Josef Genius (Beisitzer), Marlies Langkamp (Schriftführerin), Werner Reisener (Kassenwart), Rita Bunge, Ulli Böcker, Margitta Roer (Beisitzer/innen)

 

Mit einem Geschenk bedankte sich die neue Vorsitzende schließlich bei denjenigen, die aus dem Vorstand ausschieden. Bernhard Karrengarn verabschiedete sich gegen Ende der Veranstaltung mit einem  Gedanken über Abschied aus dem plattdeutschen Vötellsel „Dat Jubliläum“ von Heinrich Füser: „Wann en Mensk … geiht, mag he en Lock laoten, aower dat stoppt sick henniger äs en paar Söcken“.

 

 

 

 

 

Begeisterte Sängerinnen und Sänger in der Schlagernacht

Die Schlagernacht des Heimatvereins am 11. 08.  war ein voller Erfolg. Der Saal war voll (über 60 Teiln.),  man sang aus voller Brust und das voller Begeisterung.

   

Nach der Begrüßung der Gäste durch den Vorsitzenden Bernhard Karrengarn führte Josef Leifert, der das Programm zusammengestellt und die Liedertexte vorbereitet hatte, durch den Abend und begleitete neben Egon Becklas am Flügel und Bernhard Karrengarn am Trekkebühl die Gäste auf seinem Akkordeon.

        

Zunächst startete man an der Nordsee eine Liederreise durch Deutschland, besuchte dabei die Lüneburger Heide, den Prinzipalmarkt in Münster und das schöne Wigbold Wolbeck. Weiter ging es durch das Sauerland zum Rhein und an die Mosel, in die Pfalz (zum Kurfürsten Friedrich) und zum Rennsteig im Thüringer Wald. Zu einem Walzerpotpourri  hätte man auch Schunkeln können.

Um den Singenden  mal eine Atempause zu gönnen, trugen die drei Musikanten zwischendurch auch unterhaltsame Verse und Prosatexte vor.

Nach der Pause, in der man – wie üblich – mit kühlen Getränken die Stimme pflegte, begann die eigentliche „Schlagernacht“, es war schließlich schon fast dunkel geworden. Die Schlager und Hits aus den 50er und 60er Jahren waren allen sehr gut bekannt, so dass auch hier die Sangesfreude kein Ende nahm.

Ein Abend, der auf Fortsetzung im nächsten Jahr wartet.

Martinspättken neuer Wegweiser eingeweiht

Martinspättken mit neuem Wegweiser

 

Der Wegweiser am Martinspättken erstrahlt in neuem Glanz.

Seit vielen Jahren betreut der Heimatverein Wolbeck den Wegweiser am Martinspättken zum Tiergarten. Schon seit 1926 gibt es offensichtlich diesen Wegweiser. Diese Jahreszahl ist auf dem Schild zu lesen, das Bernhard Bußmann, Werner Breuker und Heinz Beermann in den 1980ziger Jahren in Stand gesetzt haben.

Fotos von der Reparatur in den 1980ziger Jahren:

Martin Sültemeyer, der Großvater des derzeitigen Inhabers der Gaststätte betrieb eine Bäckerei und Gaststätte. Er legte von 1926 – 1931 einen Fußweg vom Bahnhof zum Forsthaus im Tiergarten an, der später den Namen Martinspättken erhielt. Viele Münsteraner fuhren vor dem 2. Weltkrieg mit der Bahn nach Wolbeck, wanderten über das Martinspättken in den Tiergarten, um in der damaligen Gastwirtschaft Markfort eine Portion „Stippmilch“ zu genießen.

Im Jahr 2006 setzte der damalige Vorsitzende des Heimatvereins Bernhard Roer den Wegweiser in Stand. In einer kleinen Feier wurde dieser Wegweiser eingeweiht. Martin Sültemeyer ließ es sich damals nicht nehmen, die Einweihungsgäste zu einem Umtrunk einzuladen.

Nachstehend Bilder von der Aufstellung am 21. Mai 2006:

 

Nach nunmehr weiteren 15 Jahren war das Schild so stark verwittert, dass eine Instandsetzung nicht mehr möglich war. Daher hat der Heimatverein beschlossen bei der Holzbildhauerei Potthoff in Clarholz, eine neue Figur in Auftrag zu geben. Michael Wortmann und Dieter Wulfers hatten die Initiative ergriffen und die gesamte Neugestaltung organisiert. Mit Hilfe eines Zuschusses von der Bezirksvertretung konnte nun der neue Wegweiser aufgestellt werden.

Einweihung des neuen Wegweisers am 20. Juli 2023:

 

Durch eine Abordnung des Heimatvereins wurde nun der neue Wegweiser zum Martinspättken seiner Bestimmung übergeben. Er steht am Eingang vom Juffernkamp zum Tiergarten und begrüßt dort alle Gäste, die von hier aus den Tiergarten besuchen.

 

 

 

Zu Besuch bei den Krupps – Beeindruckender Ausflug

Am Sonntag, 16. 07. 2023 begaben sich 48 Wolbeckerinnen und Wolbecker bei passendem Reisewetter auf einen Tagesausflug zum Familiensitz der Industriellenfamilie Krupp, zur Villa Hügel in Essen-Bredeney.

Schon der riesige Park beeindruckte die Besucher, aber mehr noch die Villa, in der Alfred Krupp und Teile seiner Nachkommen mit ihren Familien gelebt hatten. Zunächst erfuhren alle in einer 90minütigen Führung vieles über die Geschichte des Hauses und der Familie.

Besonders beeindruckend waren Salon, Bibliothek, Empfangs- und Speisesaal, in dem deutsche Kaiser mehrfach zu Gast waren. Auch die kostbaren Tapisserien und Deckenverzierungen  ließen darauf schließen, dass hier eine reiche Industriellenfamilie zu Hause gewesen ist. Einkommensgrundlage waren die Eisen- und Stahlproduktion vor allem für das im 19. Jahrhundert aufkommende Bahnverkehrswesen und für den Geschützbau.

   

Im Anschluss an die Führung fuhr der Bus die Gruppe zum Baldeneysee, wo man bei leckerem Essen eine ausführliche Mittagspause in den Südtiroler Stuben machte. Wie ein Geschenk am Wege nutzten anschließend manche die Gelegenheit, ein auf dem Baldeneysee ausgetragenes internationales Kanu-Polo-Turnier zu verfolgen, in einer Sportart eben, die vielen neu ist.

Auf dem Rückweg wurde am Friedhof Bredeney noch ein Zwischenstopp eingelegt, bei dem der Familienfriedhof der Krupps mit seinen großen Grabstätten besichtigt werden konnte.

 

Die Fahrt war von Franz-Georg Bolwin und Werner Reisener hervorragend vorbereitet worden, was am Ende alle mit großem Beifall kundtaten.