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Heimatabend am 20. Januar 2017

120 Heimatfreunde und Heimatfreundinnen waren zum Heimatabend in der Gaststätte Sültemeyer zum traditionellen Grünkohlessen erschienen.

Der Vorstand des Heimatvereins hatte ein buntes Programm zusammengestellt. Höhepunkt war ein Sketch in plattdeutscher Sprache, in dem Elisabeth und Marlies Langkamp eine beschwerliche Wallfahrt nach Telgte gemacht haben. Weiteres Highlight war die erstmalige Wahl eines Grünkohlkönigs. Alfons Dietz wurde per Los ausgewählt und mit den Königsinsignien, einer goldenen Krone, einem Reichsapfel in Gestalt eines Kohlkopfes und einem Zepter in Form einer original Wolbecker Grünkohlpalme gekrönt.

Lambertussingen am 18. September 2016

Über 100 Kinder und Erwachsene hatten sich Park des Drostenhofes eingefunden, um das traditionelle Lambertussingen zu begehen. Die bunten Laternen wurden in die reich geschmückte Pyramide gesteckt. Unter der Moderation von Josef Leifert und unter musikalischer Begleitung mit dem Trekkebühl durch Bernhard Karrengarn wurden die traditionellen Lambertuslieder gesungen. Zum Abschluss kam der Auftritt des Buern, gespielt von Bernhard Roer, der sich beim Lied „O Buer, wat kost´ dien Hei“ eine ganze Familie aus der Kinderschar suchte und mit ihr um die Pyramide zog.

Aufgaben und Ziele

Unsere Anliegen und Ziele

Wir sind einer der ältesten Vereine in Wolbeck und…

  • pflegen seit vielen Jahren ein lebendiges, geselliges Miteinander der Menschen im „Dorf“
  • erforschen die historische Entwicklung von Wigbold und Kirchspiel Wolbeck und bringen sie in Vorträgen und Filmen allen Interessierten nahe
  • bemühen uns darum, auch Kindern und Jugendlichen Heimat und Brauchtum näher zu bringen
  • erleben auf Wanderungen, Rad- und Bustouren die Schönheiten und Besonderheiten des Münsterlandes und Westfalens und fördern dadurch auch ein gemütliches Miteinander
  • pflegen in „Küerkrings“ und in plattdeutschen Vorträgen, Lese- und Singerunden das Münsterländer Platt und besuchen regelmäßig plattdeutsche Theateraufführungen
  • kümmern uns im Rahmen unserer Möglichkeiten um die Erhaltung kultureller Denkmale vor Ort
  • fördern das gemeinsame Singen von traditionellen und neueren Liedern

 

Volkssingen am 17. Juni 2016

Bis auf den letzten Platz war das Pfarrheim St. Nikolaus von sangesfreudigen Männern und Frauen gefüllt. Unter der Leitung von Bernhard Karrengarn wurde ein bunter Reigen von Volksliedern gesungen. Begleitet wurden die Sänger und Sängerinnen von Egon Becklas auf dem Klavier, Henning Westphely und Josef Leifert auf dem Akkordeon, Rosemarie Janzing auf der Gitarre und Bernhard Karrengarn auf dem Trekkebühl.

Plattdeutsch im Achatiushaus

Seit über 10 Jahren lesen Mitglieder des Heimatvereins Wolbeck an jedem ersten Mittwoch im Monat von 10.15 Uhr bis 11.00 Uhr plattdeutsche „Riemsels un Vötälsels“ im Achatiushaus  Wolbeck. Die Zuhörerinnen und Zuhörer kommen sowohl aus dem Achatiushaus selber, aber auch aus dem gesamten Stadtteil Wolbeck. Manchmal sind auch Gäste aus den Nachbargemeinden und -stadtteilen dabei.   Hin und wieder werden auch Lieder in Plattdeutsch gesungen, die Bernhard Karrengarn auf der Gitarre begleitet. Eintritt wird nicht erhoben.

Oft geben die plattdeutschen Texte auch einen lebendigen Anlass, über deren Inhalt und  die eigenen Erfahrungen zu sprechen, die sich mit den Texten verbinden lassen. Das bereichert dann sehr.

Wer möchte, kann auch eigene Texte vortragen.

Der Teilnehmerkreis ist in den letzten Jahren zahlenmäßig erfreulicherweise ziemlich konstant geblieben. Dennoch würden sich die Vorleser über neue Plattdeutsch-Freundinnen und -freunde sehr freuen.

Eingeladen sind alle, die Freude an der plattdeutschen Sprache haben.

Im Augenblick finden wegen der besonderen Situation in Alten- und Pflegeheimen in der Corona-Pandemie keine Lesungen statt. Die Situation muss abgewartet werden. 

Besonders betroffen macht uns alle der Tod von Berni Roer im Mai dieses Jahres, der zusammen mit Lene Teutemacher und Bernhard Karrengarn seit vielen Jahren zum Kreis der Vortragenden gehörte.

Küerkring

An jedem letzten Mittwoch im Monat treffen sich alle seit bald 10 Jahren die, „de an de plattdütske Spraoke Plaseer häbbt“, um 19.00 Uhr in der Gaststätte Sültemeyer.  Dazu ist jeder herzlich willkommen. Es wird nicht vorausgesetzt, dass man die Sprache beherrscht, sondern jeder kann so „küern, äs em de Snawel wassen is“. Es gibt keine festen Themen, sondern der Alltag und die Menschen in Wolbeck und Umgebung – früher und heute – sind im Allgemeinen das Thema.

In den letzten Monaten ist der Kreis der Teilnehmer leider geschrumpft. Der Anteil der  Teilnehmerinnen ist außerdem sehr gering. Der Heimatverein möchte aber diese lebendige Begegnung in plattdeutscher Sprache („plattdütkse Unnerhollung“) weiterhin gern im Programm behalten. Deshalb laden wir alle Wolbeckerinnen und Wolbeck „för ne Mul´ vull Platt“ noch einmal herzlich zu Sültemeyer ein.