Zu Zeiten der Corona-Pandemie hatten wir eine Videoreihe mit plattdeutschen Lesungen gestartet. So konnte damals auch online der plattdeutschen Sprache gelauscht werden. Wir belassen die Beiträge von damals auf unserer „Hausseite“ und hoffen, dass weiterhin viele Interesse an ihnen finden. Vielleicht gelingt es uns ja mal wieder, neue Beiträge hinzuzufügen. Marlies Langkamp, Egon Becklas und Bernhard Karrengarn haben damals Vötälsels, Dönkes un Riemsels von verschiedensten plattdeutschen Schriftstellern vorgetragen und wünschen noch heute allen Freundinnen und Freunden des Münsterländer Platt: Masse Plaseer bi´t Lustern. Unten auf der Seite findet man einen Hinweis auf weitere Seiten.
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Führungen
Wollen Sie Wolbeck besser kennen lernen? Der Heimatverein bietet Führungen durch das historische Wolbeck und durch den Wolbecker Tiergarten an. Anmeldungen bei: Alfons Gernholt, Tel. 02506/7273 Für eine einstündige Führung werden 30 € erhoben.
Kultur im Stadtteil
(Text von Bernhard Karrengarn) Mit einem umfangreichen Veranstaltungsangebot bereichern zahlreiche Vereine und Gruppierungen die kulturelle Arbeit im Stadtteil Wolbeck. Seit langem ist die Musikschule Wolbeck eine prägende Kultureinrichtung, die für Tausende von jungen Menschen mit einem großen Angebot von Ensembles und Projekten einen Zugang zur Musik eröffnet und mit zahlreichen Veranstaltungen vor Ort das Wolbecker Publikum begeistert hat. Der Verein „KulturVorOrt“ wurde im Jahr 2000 als „Förderkreis Drostenhof“ gegründet. Ziel seiner Arbeit ist ein umfangreiches kulturelles Angebot in Musik, Kabarett, Lesungen und Rezitationen. Nach dem Rückzug auf die rein private Nutzung des Drostenhofes durch die Familie Merveldt änderte der Verein seinen Namen in „KulturVorOrt“. Seine Veranstaltungen …
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Wolbeck in Zahlen
Bevölkerung in Wolbeck (Quelle: Stadt Münster, Amt für Stadtentwicklung) Stand: 31. 12. 2024 insgesamt: 10887 Einw. weitere statistische Werte siehe: Stadtteilsteckbrief 2024, 87 Wolbeck Größe: 20,7 Quadratkilometer
Lage und Anbindung
(Text von Bernhard Karrengarn) Der münsterische Stadtteil Wolbeck liegt ihm Südosten der Stadt und gehört mit den Stadtteilen Angelmodde und Gremmendorf zum Stadtbezirk Südost. Im Westen grenzt Wolbeck an den Stadtteil Hiltrup, im Norden an den Stadtteil Handorf In seinem näheren Umfeld liegen die Gemeinden Albersloh (5 km südlich), Sendenhorst (12 km südöstlich), Alverskirchen und Everswinkel (5 km bzw. 8 km östlich), Telgte (8 km nordwestlich). Wolbeck ist von Münster aus gut zu erreichen; zum einen über die Wolbecker Straße, die in die Freckenhorster Straße übergeht, von der die Münsterstraße abbiegt und dann von Norden her in den Stadtteil führt. Zum …
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Besonderheiten des Ortes
(Texte von Josef Leifert) Der Drostenhof Der Drostenhof ist wohl das bedeutendste Renaissancegebäude Westfalens. Er wurde von Dirk von Merveldt und seiner Frau Drüke von Nagel nach Ende der Wiedertäuferzeit in Münster von 1545 – 1557 gebaut. Noch heute ist der Drostenhof im Besitz der Familie von Merveldt. Das Hauptgebäude beherbergte bis 2015 das Westpreußische Landesmuseum. Zu der Zeit konnten auch Vereine die Räumlichkeiten regelmäßig nutzen. Heute kann der Drostenhof leider nur noch von außen besichtigt werden. Benedikt Graf von Merveldt, der augenblickliche Besitzer des Drostenhofes, hat seit 2015 die öffentliche Nutzung des Gebäudes unterbunden. Der Park des Drostenhofes wurde …
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Seine Geschichte
(Text von Alfons Gernholt) In der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts errichtete der münsterische Bischof Ludolf von Holte (1226-1248) am Zusammenfluss von Angel und Piepenbach eine Turmhügelburg. Der künstlich aufgeschichtete Turmhügel, die Motte, ist heute noch teilweise vorhanden („Tripps Hügel“). Mit der Burg entstand auf der anderen Seite der Angel, dort wo bereits Hofansiedlungen vorhanden waren, die Siedlung Walbeke, der noch im gleichen Jahrhundert als Residenzort der Fürstbischofs Stadtrechte verliehen wurden. Der Ort war auf die Bedürfnisse der münsterischen Bischöfe ausgerichtet. Schon beim Bau der Burg boten sich für Handwerker gute Verdienstmöglichkeiten. Aber auch später fanden viele ihren Broterwerb durch die Anfertigung von …
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