Seit über 10 Jahren lesen Mitglieder des Heimatvereins Wolbeck an jedem ersten Mittwoch im Monat von 10.15 Uhr bis 11.00 Uhr plattdeutsche „Riemsels un Vötälsels“ im Achatiushaus  Wolbeck. Die Zuhörerinnen und Zuhörer kommen sowohl aus dem Achatiushaus selber, aber auch aus dem gesamten Stadtteil Wolbeck. Manchmal sind auch Gäste aus den Nachbargemeinden und -stadtteilen dabei.   Hin und wieder werden auch Lieder in Plattdeutsch gesungen, die Bernhard Karrengarn auf der Gitarre begleitet. Eintritt wird nicht erhoben.

Oft geben die plattdeutschen Texte auch einen lebendigen Anlass, über deren Inhalt und  die eigenen Erfahrungen zu sprechen, die sich mit den Texten verbinden lassen. Das bereichert dann sehr.

Wer möchte, kann auch eigene Texte vortragen.

Der Teilnehmerkreis ist in den letzten Jahren zahlenmäßig erfreulicherweise ziemlich konstant geblieben. Dennoch würden sich die Vorleser über neue Plattdeutsch-Freundinnen und -freunde sehr freuen.

Eingeladen sind alle, die Freude an der plattdeutschen Sprache haben.

Im Augenblick finden wegen der besonderen Situation in Alten- und Pflegeheimen in der Corona-Pandemie keine Lesungen statt. Die Situation muss abgewartet werden. 

Besonders betroffen macht uns alle der Tod von Berni Roer im Mai dieses Jahres, der zusammen mit Lene Teutemacher und Bernhard Karrengarn seit vielen Jahren zum Kreis der Vortragenden gehörte.